Vorneweg sage ich erst einmal, dass mir diese ganze Hp sehr ernst ist und wir hier beim Ritzen über eine ebenfals ernste Krankheit reden. Ich selber litt auch darunter. Nicht so extrem wie manch andere, aber dennoch war es nicht zu untrschätzen! Mein linker Unterarm und später noch der Oberarm waren mit vielen, aba leichten Schnitten überseht. Leicht insofern, das es nicht genäht werden musste und nach einigen Wochen verbalsst war. Dieses 'Ritzen' kann tatsächlich zu einer Sucht werden, so war es auch bei mir. Ich wollte die Klinge nicht anrühren und dennoch ritzte ich miich unter Tränen. Es ist wie ein Zwang der dich innerlich zerreisst, wenn du dich ihm nicht beugst, aber wenn du das tust geht es dir (oder zumindestens mir) nur vorübergehend besser. Nur einige Sekunden nach dem 'Freiheitsgefühl' stellte sich pure Angst, Hass und Trauer ein. Dieser Mix aus negativen Gefühlen verleitete mich zu weiteren aggressiven Schnitten. Es ist wie ein Teufelskreis dem man alleine nicht entkommen kann. Wie gesagt, es ist eine ernst zunehmende Krankheit. Ich kann allerdings keine perfekten oder Erfolgsversprechenden Tipps geben, da ich nur aus meiner Sicht sprechen kann. Was ich euch im einzelnen Empfehle könnt ihr auf dem link 'Abhilfe?' nachlesen. Ich hoffe es nützt euch etwas. Und wenn ihr selber Erfahrungen im Ritzen gemacht habt und mir helfen wollt, anderen zu helfen wäre ich echt sehr froh darüber! Schreibt mich einfach an! Natürlich finde ich es auch wichtig, wenn ihr mir eure Probleme berichtet (natürlich anonym) und wenn wir dann geminsam nach einem Ausweg suchen, denn Ritzen ist keine Lösung!